Trauerarbeit
Trauer kann echte Arbeit sein.
Es kann Mut und Kraft brauchen sich mit den Folgen des Abschieds zu beschäftigen und Antworten auf nie dagewesene Fragen zu finden.
Mit Hilfe von Trauerarbeit kannst du deinen eigenen Alltag Schritt für Schritt neu sortieren und herausfinden, was du jetzt brauchst. Damit dein Leben sich trotz der einschneidenen Veränderung lebenswert anfühlen kann.
Schwerpunkte meiner Arbeit
Ein besonderes Anliegen in der Trauerarbeit ist mir die Beziehungsgestaltung zu Verstorbenen.
Denn „Niemals geht man so ganz“. Das zeigen mir auch immer wieder übermittelte Botschaften in Jenseitskontakten.
Ich bin für alle Gründe der Trauer und des Abschieds da.
Diese können zum Beispiel sein:

Ungewollte Kinderlosigkeit
Die Trauer um ein Kind, das gewollt war, aber nie Wirklichkeit wurde, kann so viele Fragen aufwerfen sowie Wehmut, Sehnsucht und Schuldgefühle mit sich bringen. Dabei ist es ganz gleich, ob du aufgrund gesundheitlicher Gründe nie schwanger wurdest oder weil die Lebensumstände es einfach nicht gefügt haben: Ungewollte Kinderlosigkeit mag betrauert werden.

Tod von erwachsenen Geschwistern
Geschwisterkinder, auch die erwachsenen Geschwister, scheinen oft inmitten der Trauer aller Umstehenden mit ihrer Trauer unsichtbar zu sein. Sie hören nicht selten, dass sie sich nun besonders um ihre Eltern kümmern sollen oder werden als Mittler von Botschaften gesehen. Alles, damit die Eltern entlastet werden.
Doch auch Geschwister trauern, ganz gleich wie alt sie sind.
Ich sehe dich.

Tod durch Gewalt & Femizide
Trauer aufgrund eines Gewaltverbrechens kann sich anfühlen wie im falschen Film zu sein. Das was sonst im Krimi passiert, ist nun in der eigenen Realität Wirklichkeit geworden.
Dieser Grund zur Trauer wünscht besondere Blickrichtungen, um sie heilsam verarbeiten zu können. Wir können gemeinsam hinschauen – auch in der psychosozialen Vorbereitung auf Gerichtsprozesse.

Tod eines Angehörigen, der durch dich gepflegt wurde
Die Pflege deines Angehörigen war jahrelang dein Lebensmittelpunkt, und du bist dabei zu einem echten Pflegeexperten herangewachsen. Du hattest nie Feierabend, bist über dich hinausgewachsen – alles aus Liebe. Nach seinem Tod ist dein Leben nun vollkommen anders. Es fehlt dir jetzt nicht nur dein Angehöriger, sondern auch die Aufgabe, für die du so viele Jahre gelebt hast.
All das mag betrauert werden.
Die Beziehung neu gestalten in der Trauer
Der körperliche Abschied bedeutet nicht, dass die Liebe oder die Verbindung endet. Sie bleibt, während die Trauer das Leben allmählich wieder verlassen kann.
Wo auch immer die Seele jetzt sein mag: Wir können gemeinsam hinschauen, wie ihr die Verbindung auf feinstofflicher / medialer Ebene wahrnehmbar halten könnt, für etwas, das bleibt.
Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Nur deinen / euren ganz eigenen Weg.
Ein Mensch in deinem Umfeld trauert und du weißt nicht, wie du ihm begegnen sollst?
Trauernde funktionieren nicht mehr wie früher. Die Erde dreht sich weiter, obwohl ihre Welt still zu stehen scheint.
Das kann sich im Kontakt fremd anfühlen.
Wenn die Angst groß ist, etwas Falsches zu sagen oder zu tun und du gleichzeitig helfen möchtest und nicht weißt wie, melde dich gerne bei mir.
Auch für Angehörige, Freunde und Wegbegleiter bin ich da.